Das Shipmanagement der Zukunft

Schon einmal etwas von der HoloLens gehört? Wenn Science Fiction zur Realität wird.

Die mobile Revolution

Als 2007 Apple das iPhone vorstellte, konnte noch keiner ahnen, welche Auswirkung das auf unser tägliches Leben haben würde. Vor dem iPhone war es gerade mal den Besitzern von Blackberrys möglich, mobil auf ihre Emails zuzugreifen. Der Zugriff auf das Internet war, wenn überhaupt, nur sehr umständlich möglich und Spaß gebracht hat es bestimmt nicht. Durch die intuitive Handhabung des iPhones war es plötzlich allen möglich auf die Informationen des World Wide Web zuzugreifen und das von überall und nicht nur von dem heimischen PC aus. Das führte zu einer Explosion an Apps, die die Informationen aus dem Internet hübsch aufbereiteten und den Benutzern den Zugang noch einfacher machten. Wer erinnert sich nicht an das Modul „Around Me“, dass die Google Maps Informationen nutzte, um dem Benutzer übersichtlich z.B. die nächste Bank oder Apotheke in seiner Nähe auf einer Seite darzustellen. Doch das war nur der Anfang. Seitdem ist das Smartphone oder das Tablet nicht mehr aus unserem täglichen Leben wegzudenken. Es hat dann auch nicht lange gedauert, bis die Geschäftswelt die Vorteile für sich erkannt und Ihre Prozesse an die neuen Möglichkeiten angepasst hat. Mit einem mobilen Gerät kann jeder Mitarbeiter von überall immer auf seine wichtigen Informationen zugreifen oder, wie z.B. mit unserem Inspection Report möglich, Daten direkt vor Ort erfassen und automatisch in die firmeneigene Datenbank hochladen. Damit wird nicht nur der Prozess der Inspektion beschleunigt, die erfassten Informationen können auch sofort den Kollegen und dem inspizierten Schiff zur Verfügung gestellt werden. Weitere Informationen zum Inspection Report können Sie unter http://hanseaticsoft.de/ir abrufen.

Das Shipmanagement der Zukunft

Die Welt mit Hologrammen

Vor 2007 waren solche Szenarien noch reine Science Fiction, wie z.B. das Tablet, das in Star Trek Dep Space Nine verwendet wird, um den Status des Maschinenraums abzufragen oder ein Buch zu lesen. Das ist heute alles mit iPads, Androids und Windows Tablets möglich und auch wir arbeiten bereits daran, Tablets im Maschinenraum einsetzbar zu machen. Jetzt wird eine weitere Science Fiction Vision Realität. Wer erinnert sich nicht an die Szene in „Iron Man“, in der Tony Stark mit Hologrammen interagiert, um seine Rüstung zu konstruieren. Mit der HoloLens ist das heute tatsächlich möglich. Über ein Display in der Brille werden Hologramme in den Raum projiziert, die man dann aus allen Winkeln betrachten und mit denen man mittels Handgesten interagieren kann. Klingt unglaublich, oder? Überzeugen Sie sich unter http://www.microsoft.com/microsoft-hololens/en-us. Die Möglichkeiten, die sich da bieten, sind nahezu unbegrenzt. Anstatt sich einen GA-Plan auf dem Bildschirm anzuschauen, könnten Sie einfach das Schiff komplett in 3D vor sich auf dem Tisch betrachten. Sie könnten virtuell bestimmte Bereiche hervorheben, oder sich nur die Hauptmaschine anzeigen lassen. Dafür müssten Sie nicht einmal im Büro sein. Über die Cloud könnten Sie die Daten von überall abrufen, Sie müssten nur Ihre HoloLens aufsetzen. Und wenn man schon von überall damit arbeiten kann, stellt sich die Frage, brauche ich eigentlich noch einen PC und einen Monitor? Man kann sich mit der HoloLens ja Bildschirme direkt in den Raum projizieren lassen. Für eine Inspektion bräuchte man nicht mal mehr ein Tablet, man könnte den Fragenkatalog direkt vor sich im Raum darstellen und die Bilder mit der Kamera in der Brille machen. Wie gesagt, die Möglichkeiten scheinen unbegrenzt.

Das Shipmanagement der Zukunft

Wir sind davon überzeugt, dass die HoloLens die Art und Weise wie wir mit Daten umgehen revolutionieren wird und können es gar nicht abwarten, unsere Ideen für die Schifffahrt in die Tat umzusetzen.

by Alexander Buchmann
on March 31, 2016